Sprechstunden

Interdisziplinäre neurovaskuläre Sprechstunde - CBF

Kontakte und kurzfristige Terminvereinbarung über Sekretariat, Frau I. Köster:
Tel. 030 - 8445-3483, Fax: 030 - 8445-2798

Assoziierte Kliniken und Spezialisten:

Dr. med. St. Hammersen - Neurochirurgie
Dr. med. A. Schilling - Neuroradiologie
Dr. med. A. Hartmann - Neurologie
Dr. med. M. Sternemann - Strahlentherapie


Im Notfall Kontaktaufnahme über den Neurochirurgischen Dienst an des
Campus Benjamin Franklin: Tel. 030 / 8445-0

Auf der Basis einer langjährigen internationalen Zusammenarbeit
mit Zentren, die auf dem Gebiet der Gefäßerkrankungen des Zentralnervensystems die weltweit größten Erfahrungen haben (Centre Hospitalier Universitaire Paris; Universitätsklinikum Helsinki; Karolinska Hospital Stockholm; Barrow Neurological Institut Phoenix Arizona; Columbia University New York), hat sich an unserer Klinik ein interdisziplinäres Zentrum zur Betreuung, Diagnostik und Behandlung von Gehirngefäßerkrankungen etabliert.

Wir behandeln schwerpunktmäßig folgende Erkrankungen: Hirngefäßaneurysmen, Kavernome, arteriovenöse Malformationen (auch Angiome oder AVMs genannt), AV- und Durafisteln, Gefäßverengungen (Stenosen), Schlaganfälle (Strokes), Hirninfarkte, (kavernöse) Hämangiome, Hämangioblastome, unklare Hirnblutungen und Subarachnoidalblutungen.

Das Universitätsklinikum Benjamin Franklin verfügt über alle modernen diagnostischen und therapeutischen Voraussetzungen, die eine Betreuung auf höchstem internationalen Standard gewährleisten.

In der wöchentlichen Gefäßsprechstunde haben die Patienten und ihre Angehörigen die Möglichkeit sich in einem persönlichen, ausführlichen Gespräch mit allen beteiligten Spezialisten über ihre Erkrankung und die verschiedenen Behandlungsmöglichkeiten zu informieren.

In Teamarbeit werden u.a. folgende Behandlungsmöglichkeiten angeboten:


Mikrochirurgische Operationen:

Aneurysmaklippung , Aneurysmaummauerung, Thrombendarteriektomie (TEA), Erweiterungsplastik von Gefäßen, Gefäßbypass, Embolektomie, Angiomentfernung, Kavernomentfernung, Hämangioblastomentfernung, chirurgische Therapie akuter Schlaganfälle, Dekompressionskraniotomie, Hirnentlastungsoperation,
Ausräumung von Blutungen, Behandlung und Vorsorge von Blutungsfolgen.

Interventionelle neuroradiologische Behandlung:
endovaskuläre Embolisation in Mikrokathetertechnik, Coiling, Angioplastie, Stentimplantation

Strahlentherapie: gezielte (fokussierte) Bestrahlung

Behandlung der neurologischen Folgen und Beschwerden:
Kopfschmerzen, Krampfanfälle, Hirndurchblutungsstörungen, Bewusstseinsstörungen, neurologische Ausfallserscheinungen

für diagnostische Zwecke stehen zur Verfügung: die zerebrale Angiographie zur Hirngefäßdarstellung, die funktionelle Kernspintomographie (fMRT) zur Ortung von Hirnfunktionszentren; die SPECT (Single Photon Emission Tomography) und andere moderne Methoden zur Untersuchung des örtlichen Hirnstoffwechsels und der –durchblutung. Auch während der Operation werden fortlaufend neueste Monitoringmethoden, wie TCD (transcranieller Doppler), Mikrodoppler, exakte Identifikation der motorischen Rinde durch intraoperatives Monitoring, EEG (Ableitung der Hirnstromkurven), SEPs (Sensorisch Evozierte Potentiale) und MEPs (Motorisch Evozierte Potentiale) verwendet.

Dank der langjährigen Erfahrung und der großen Anzahl behandelter Patienten kann für jeden Patienten ein individuell angepasstes Therapiekonzept entwickelt werden.

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© 2004 Neurochirurgische Klinik und Poliklinik - Charite-Universitätsmedizin Berlin
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